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JULIA KOCI singt Oper and Operette. Foto: Christian Ariel Heredia

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18 Dez. '19
Klassik
18.12.2019 19:30
Peterskirche Petersplatz 1, Wien, Österreich
interessiert
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1 Aug. '20
Klassik
01.08.2020 20:00
Cathédrale Notre-Dame de Paris 6 Parvis - Notre-Dame - Place Jean-Paul II, Paris, Frankreich
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22 Juni '22
22.06.2022 20:00
..., New York City, USA
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5 Sep. '18

Pianist für Firmen Event

Pianist 1200 €
05.09.2018 19:30
Linz
Gilles Estoppey Gebucht
Pianist Barcelona, Spanien
Johann Blanchard
Pianist Rostock, Deutschland
Alfredo Ovalles
Pianist
23 Juli '18

Sängerin für Hochzeit

Sänger 800 €
23.07.2018 20:00
Baden bei Wien
Laura Olivia Spengel Gebucht
Mezzo Soprano (Voice) Wien, Österreich
Stephanie Smith
Soprano (Voice) Wien, Österreich
Paula Ruiz Iglesias
Singer Wien, Österreich

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Unser Künstler des Monats ist der sympathische Singer/Songwriter Jack Simon. Neben seinem Soloprojekt singt er auch Udo Jürgens Lieder und ist mit der Band "Danny and the Bad Rats" unterwegs.

Wie bist Du zur Musik gekommen?

Ich bin seit ich denken kann in jegliche Art von guter Musik vernarrt. Es tut nichts zur Sache, ob das nun Beethoven, Mozart, Keith Richards, oder Chuck Berry ist. Alles was ich irgendwie gut finde, bekommt einen Platz in meiner ‚favorite Playlist‘ in meinem Kopf. Vielleicht waren auch meine Eltern ein wesentlicher Auslöser, dass ich mich für einen musikalischen Lebensweg entschieden habe. Meine Mom spielt einige Instrumente und mein Dad hat ein wahnsinnig großes ‚Know-Who’, wenn es um die Musik geht. Mit vier Jahren fing ich an mich mit Klassik am Klavier auseinanderzusetzen und hatte Unterricht am Konzertaus Klagenfurt, bei Elisabeth Väth-Schadler, bis zur Abschlussprüfung mit 18. Mit ca 12 Jahren war ich dann soweit, dass ich mir das Gitarrenspiel autodidakt beibringen konnte, durch die Vorkenntnisse am Piano.

Ich fing dann sofort an selber Songs zu schreiben, mit Texten, die keine wirkliche Bedeutung hatten. Über die Jahre hinweg bekam ich Übung darin, Dinge in Songs so auszudrücken, dass sie einfach zu verstehen sind und dennoch ein komplexes Thema ansprechen können.
Mit 19 fing ich dann an Komposition für Fernsehen und Film in Wien zu studieren, womit ich mittlerweile fertig bin und immer wieder an Wettbewerben teilnehme.


Hast Du musikalische Vorbilder?

Natürlich. Ich wurde von ‚Allen Großen‘ irgendwie beeinflusst. Besonders von Warren Zevon, Kris Kristofferson, Ludwig Hirsch, Johnny Cash und Keith Richards wenn es ums Songschreiben geht. Eine krasse Mischung, nicht? Zevon konnte dir binnen drei Minuten eine ganze Lebensgeschichte auf leichteste Art und Weise erzählen und so auch Kristofferson. Hirsch hör ich deshalb so gern, weil er sehr dunkle Themen in seinen Liedern behandelt, jedoch immer mit Humor hinsieht. Meiner Meinung nach der beste österreichische Songwriter, den es ja gegeben hat. Und zuletzt Richards war für mich, seit ich ihn das erste Mal hab spielen hören, wie mein dritter Großvater und Texte wie ‚Brown Sugar‘, ‚Loving Cup‘ oder ‚Just My Imagination‘ sind einfach unschlagbar. Kompositorisch bin ich aber auch wieder von Leuten aus der Wiener Klassik, wie z.B. Beethoven, inspiriert. Leonard Bernstein ist auch ein musikalisches Genie, das ich mit höchstem Respekt verehre.

Wenn es um das Gitarrenspiel geht, muss ich wohl sagen, dass mich Chuck Berry am meisten beeinflusst hat. Jeder Gitarrist, auch wenn die es nicht einmal wissen, wurde irgendwo, irgendwie von Chuck inspiriert. Seine ‚Nach mir die Sintflut‘- Einstellung und die Art, wie er seine Gitarre auf der Bühne spielte, war als würde man den Teufel in sich herauslassen. Deshalb glaub ich auch, dass viele Gitarristen nicht so spielen wollen wie Chuck, aber für mich gibt es keine andere Art eine Gitarre bis an ihre Grenzen zu bringen.

Du singst auch Udo Jürgens Lieder. Wie kam es dazu?

Das ist auch eine interessante Geschichte. Ich spielte damals im Film ‚Der Mann mit dem Fagott‘ eine kleine Nebenrolle, an seiner Seite und kam ein paar Jahre später, als er verstorben war drauf, dass meine viel mit seiner Familie zu tun hatte. Mein Urgroßvater wurde von Udo Jürgens Vater nach dem Krieg am Schloss Ottmanach aufgenommen und so wuchs mein Großvater mit Udo Zehn Jahre lang auf. Als er dann 2014 verstorben ist, dachte ich, warum sollte ich nicht einfach einmal probieren so viel seiner Songs als möglich einzustudieren und ihn dadurch wieder hochleben lassen? Als ich dann ca 30 Lieder durch Abhören seiner Platten und CDs im Repertoire hatte, spielte ich ein Solokonzert und das war publikumsmäßig so ein Erfolg, dass ich das bis heute mit Freude mache. Solange mich die Leute in Verbindung mit Udo gebrauchen können werd ich das auch immer wieder neben meiner eigenen Musik machen.


Was fasziniert Dich an seiner Musik am meisten?

Mit seiner Musik an sich hab ich mich von meinem eigenen Stand im Leben immer wieder identifizieren können. Er spricht fast in jedem Song ein Gefühl an, wo fast jeder Sagen kann:“ Mein Gott, genau das ist mir auch passiert!“ Genau das ist die Kunst im Songwriting, obgleich er die meisten Texte nie selbst geschrieben hatte, kamen ihm sofort die Ideen für die Geschichte in Verbindung mit der Musik und das ist etwas, wo sich Einer wie ich viel abschauen kann.

Hast Du einen Lieblingssong von Udo Jürgens?


Im Moment würde ich sagen „ Bis ans Ende meiner Lieder“. Das war auch der allererste Song, den ich von ihm am Klavier einstudierte. Er handelt über das Weiterleben durch Musik. Sprich Udo wird nie mehr von der Bildfläche verschwinden, da ja seine Lieder so lange es die Menschheit gibt und darüber hinaus immer da bleiben. Dasselbe Prinzip, wie wir es von Mozart und Konsorten kennen, die mehrere 100 Jahre nach ihrem Tod noch immer unter uns sind, indem man sich ein Stück oder einen Song anhört.


Deine neue Single ”Takin’ on the devil” steht in den Startlöchern. Worum geht es in dem Song?


Ich bin sehr stolz auf diesen Song. Er handelt eben genau, wie ich früher schon gesagt habe, über diese „Chuck Berry Art“ zu leben. Sich über wenige Dinge Gedanken machen und einmal so leben, dass man alles Mögliche gemacht hat und trotzdem nichts bereut. „Takin’ On The Devil“ ist mehr oder weniger ein anderer Ausdruck dafür, Druck abzulassen. In der Hölle wird einem ja bekanntlich Alles verziehen und wenn man hier und da einmal alles Erdenkliche rauslässt und dann wieder zu einem gesunden Lebensstil findet und mit sich danach im Reinen ist, hat man nichts mehr zu befürchten. „Es lebe das Laster, denn wer brav ist wird nirgendwo vermisst,“ würde Udo Jürgens sagen. Am Freitag, den 08. Juni 2018 ist es dann soweit, dann könnt ihr euch ja selber ein Bild von diesem Song machen.


Du bist auch bei der Band “Danny and the Bad Rats” tätig. Ist es schwierig
drei unterschiedliche Musikprojekte unter Dach und Fach zu bringen?

Es kann Einen manchmal schon viele Nerven kosten, da ich für alle Bereiche immer wieder neue Ideen habe und am liebsten alles gleichzeitig verwirklichen möchte und das ist nicht immer einfach. Auf der anderen Seite wollte ich immer ein Leben, das unvorhersehbar ist und nicht jeden Tag den selben grauen, geregelten Zeitplan hat. Dadurch, dass es wirklich drei völlig unterschiedliche Projekte sind, mit der Filmmusik, die ich ja sogar studiert habe sind es vier, kann ich mir von jedem dieser Projekte neue Energie holen und das gut in neue Werke umsetzten. Man weiß nicht wohin Einen die Reise trägt aber es ist wahnsinnig viel Spaß, immer wieder aufs Neue herauszufinden wo man letztendlich landet.


Kannst Du uns ein wenig über diese Band erzählen?

Diese Band ist für mich mittlerweile Familie. Seit 2009 gibt es die „Rats“ jetzt und in der jetzigen Besetzung seit 3 1/2 Jahren ca. Wir spielen eben mal was anderes, nämlich 50s Rock N Roll. Deshalb bin ich ja auch so angetan von Chuck und den Stones. Wir sind zu fünft, darunter mein Bruder Daniel „Danny“ Stadler am Piano, der auch ein großartiger Musiker, Komponist und Pianist ist und Gewinner des heurigen „Wiener Filmmusik Preises 2018“, gratuliere Daniel. Die anderen Mitglieder der Band sind Benjamin „Benjy“ Herget auf den Drums, Manuel „Manny“ Salzmann (Saltie wie wir ihn gern nennen) auf der E-Gitarre, Patrick „Pat Rock“ Freisinger am Bass und ich auf der Gitarre.

Wir schreiben eigene Songs in dem Stil der 50er und 60er, bringen aber unsere eigene Modernität in das Ganze und es kommt auch gut an. Es ist eigentlich beachtlich, da vier verschiedene Generationen im Publikum stehen, also die 74 Jährige mit ihrer 12 jährigen Enkelin. Dann unsere Generation und die unserer Eltern.

2011 erschien das erste Album „Dance Baby Dance“ und 2014 gelang uns der Gewinn beim Kärntner Pop Award in der Kategorie „Live Performance“.
Für heuer kann ich so viel sagen, dass wir nach einem längeren Zeitrum von Live-Gigs, wieder zusammen im Studio arbeiten, unteranderem für ein Cover Album und auch eines mit eigenen Songs, das voraussichtlich auf Vinyl erscheinen wird.

Wo kann man Dich demnächst live erleben?
Mit der Band sind wir ab Ende Juni auch immer wieder unterwegs. Natürlich ist das dann alles im Netz auf dannyandthebadrats.com oder Facebook zu finden und auch auf meinen Jack Simon Profilen. Und natürlich auch auf meiner brand neuen onepoint.fm Seite.

Hier geht's zum Musikvideo zu "Takin' on the devil": https://m.youtube.com/watch?v=Lc2PJSFxOr0

https://www.onepointfm.com/de-at/jacksimonmusic

Das Interview führte onepoint.fm Blogger Ludovico Lucchesi Palli

Fotocredit: Mani Zechner

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